Mikrobiom-Therapie – Ihr Weg zu mehr Wohlbefinden
Das Darmmikrobiom besteht aus Billionen von Mikroorganismen die in Symbiose mit ihrem Wirt, also dem Menschen, leben.
Darmbakterien produzieren lebenswichtige Vitamine (z.B. B1, B2, B6, B12 und K) und antientzündlich wirkende Stoffe. Der Darm ist somit das größte immunologische Organ des Menschen.
Die Balance zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien ist die Basis unserer Gesundheit.
Äußere und innere Einflüsse können das Mikrobiom verändern, es kommt zu einem Ungleichgewicht, einer Dysbiose.
Dieses Ungleichgewicht führt nicht nur zu Verdauungsbeschwerden wie Reizdarm, Durchfälle, Verstopfung und Bauchschmerzen, sondern beeinflusst auch das Immunsystem, das hormonelle System, Stoffwechselvorgänge und kann somit zu verschiedenen Krankheitsbildern führen. Zum Beispiel Asthma, Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Autoimmunerkrankungen
Eine mikrobiologische Stuhlflorauntersuchung liefert Informationen über Störungen des mikrobiellen Gleichgewichts.
Nach der Analyse kommen gezielte regulative Maßnahmen (individualisierte Prä- und Probiotikagabe, Mikronährstoffsubstitution, Ernährungsberatung ) zum Einsatz, die das Gleichgewicht wiederherstellen, die Schleimhautfunktion und –barriere verbessern und die Besiedelung mit guten Darmbakterien fördern.
Hierfür arbeite ich mit der Firma biovis zur Mikrobiomanalyse und dem Microbiom Center zur Herstellung der für Sie abgestimmten Probiotika zusammen.
Diese Darmsanierung funktioniert leider nicht von heute auf morgen, sondern nimmt, je nach Ausgangslage, einige Monate bis zu einem Jahr in Anspruch.
Mittlerweile ist es studienbelegt, dass auch die Akupunktur einen positiven Einfluß auf die Darmflora hat.
Daher setze ich therapeutisch auch die Akupunktur und chinesische Kräutertherapie ein.
Störfaktoren sind u.a.
- einseitige Ernährung mit einem hohen Anteil an Fertigprodukten, Fast Food, Zusatzstoffen (z.B. Konservierungsmitteln), Zucker, etc.
- Tabak- und Alkoholkonsum
- Bewegungsmangel
- Psychische Faktoren, wie Ängste und Stress
- Medikamente wie Antibiotika oder Magensäureblocker

